Schlusstermin Eingang Teilnahmeanträge:
01.02.2012 um: 16:00
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Ausschreibung:
A7, 6 - 8-streifige Erweiterung von der AS HH-Othmarschen bis zur Landesgrenze HH SH. Entwurfs- und Ausführungsplanung für den Neubau einer Tunnelleitzentrale in Hamburg
Auftraggeber:
DEGES Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH, Bereich P 3 Zimmerstraße 54 10117 Berlin
Vorhaben:
Im Zuge der Erweiterung der A7 in Hamburg von der AS HH-Othmarschen bis zur Landesgrenze HH/SH werden auf dem o.g. Streckenabschnitt drei neue Tunnel entstehen. Diese Tunnel sind nach RABT an eine ständig besetzte Stelle anzuschließen.
Für die bestehenden Elbtunnelröhren ist diese ständig besetzte Stelle die Betriebszentrale des Elbtunnels. In der Betriebszentrale sind alle Betriebs-, Rettungs- und Einsatzdienste untergebracht. Im Zuge einer Untersuchung (Machbarkeitsstudie) wurde festgestellt, dass die bestehende Betriebszentrale für die Aufschaltung weiterer Tunnel und für eine Aufstockung des Personalbestandes bei Polizei, Feuerwehr und Betriebsdienst nicht geeignet ist und das Erfordernis besteht, eine neue Tunnelleitzentrale zu errichten.
Die zu vergebenen Leistungen sind in insgesamt 3 Fachbereiche gegliedert und beinhalten folgende Leistungen:
Fachbereich 1 Leistungsbild Gebäude und raumbildende Ausbauten, Lph. 2 bis 6 gemäß § 33 HOAI, Beratungsleistungen nach Anlage 1 HOAI und Besondere Leistungen.
Fachbereich 2 Leistungsbild Tragwerksplanung, Lph. 2 bis 6 gemäß § 50 HOAI, Besondere Leistungen.
Fachbereich 3 Leistungsbild Technische Ausrüstung, Lph. 2 bis 6 gemäß § 53 HOAI, Besondere Leistungen (verkehrs- und betriebstechnischen Einrichtungen).
II.1.6)Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
71300000, 71322000, 71327000
II.1.7)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA): ja
II.1.8)Lose
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.1.9)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2)Menge oder Umfang des Auftrags
II.2.1)Gesamtmenge bzw. -umfang:
Siehe II.1.5).
II.2.2)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.3)Angaben zur Vertragsverlängerung
II.3)Vertragslaufzeit bzw. Beginn und Ende der Auftragsausführung
Laufzeit in Monaten: 12 (ab Auftragsvergabe)
A7, 6 - 8-streifige Erweiterung von der AS HH-Othmarschen bis zur Landesgrenze HH SH. Entwurfs- und Ausführungsplanung für den Neubau einer Tunnelleitzentrale in Hamburg
Anschrift Anträge:
DEGES Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH
Zimmerstraße 54
Kontaktstelle(n): Bereich P3
Zu Händen von: Sekretariat
10117 Berlin
DEUTSCHLAND
Telefon: +49 3020243-450
E-Mail: wollgast@deges.de
Fax: +49 3020243-691
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers: http://www.deges.de
Anschrift Anforderung Verdingungsunterlagen:
DEGES Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH
Zimmerstraße 54
Kontaktstelle(n): Bereich P3
Zu Händen von: Sekretariat
10117 Berlin
DEUTSCHLAND
Telefon: +49 3020243-450
E-Mail: wollgast@deges.de
Fax: +49 3020243-691
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers: http://www.deges.de
Lage Dienstleistungserbringer, Formalitäten, technische/ wirtschaftliche Mindestanforderungen:
Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben
III.1)Bedingungen für den Auftrag
III.1.1)Geforderte Kautionen und Sicherheiten:
Haftpflichtversicherung für Personenschäden 2 500 000 EUR und für sonstige Schäden 2 500 000 EUR. Eine Erklärung, dass ggf. niedrigere Haftungssummen im Auftragsfall erhöht werden, reicht aus (siehe Teilnahmeantrag).
III.1.2)Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder Verweis auf die maßgeblichen Vorschriften:
III.1.3)Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird:
Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter. Die hierzu erforderlichen Angaben sind in dem Teilnahmeantrag anzugeben.
III.1.4)Sonstige besondere Bedingungen
Für die Ausführung des Auftrags gelten besondere Bedingungen: nein
III.2)Teilnahmebedingungen
III.2.1)Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Es sind Auskünfte gem. § 4 (1), (2) und (3) VOF zu erteilen (s. Teilnahmeantrag).
Es sind Erklärungen zu den in § 4 (6) a) bis g) und (9) a) bis e) VOF angesprochenen Sachverhalten abzugeben (Ausschlusskriterien) (s. Teilnahmeantrag).
Von den Bewerbern sind Auskünfte zu erteilen, ob und auf welche Art sie wirtschaftlich mit Unternehmen verknüpft sind oder ob und auf welche Art sie auf den Auftrag bezogen in relevanter Weise mit Anderen zusammenarbeiten (§ 4 (2) VOF). Die Angaben sind in dem vorbereiteten Teilnahmeantrag vorzunehmen.
III.2.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Erklärungen gem. § 5 (4) a) VOF und gem. § 5 (4) c) VOF sind vorzulegen. Die Angaben sind in dem Teilnahmeantrag vorzunehmen.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards: Der Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung in Höhe von 2 500 000 EUR für Personen und für sonstige Schäden wird als Mindeststandard gefordert. Eine Erklärung, dass ggf. niedrigere Haftungssummen im Auftragsfall erhöht werden, reicht aus (siehe Teilnahmeantrag).
Der Bewerber ist nur dann geeignet, wenn er in den letzten 3 Geschäftsjahren einen durchschnittlichen jährlichen Gesamtumsatz in einer Mindesthöhe nachweist (siehe Teilnahmeantrag).
III.2.3)Technische Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
Zur Beurteilung der fachlichen Eignung sind gem.:
— § 5 (5) a) bis d), f) und h) VOF Angaben zu machen bzw. Unterlagen vorzulegen. Der Teilnahmeantrag ist zu verwenden,
— § 5 (5) a): Berufliche Befähigung der für die Leistung verantwortlichen Personen. Zum Nachweis der Fachkunde werden die Angaben gemäß Teilnahmeantrag gefordert,
— § 5 (5) b): Angaben des Bewerbers über vergleichbare Referenzprojekte. Zum Nachweis der vergleichbaren Referenzprojekte in den letzten 3 Jahren werden Angaben gemäß Teilnahmenantrag gefordert,
— § 5 (5) c): Angaben über die Technische Leitung. Zum Nachweis werden Angaben gemäß Teilnahmeantrag gefordert,
— § 5 (5) d): Personalbestand in den letzten 3 Jahren. Zum Nachweis werden Angaben gemäß Teilnahmeantrag gefordert,
— § 5 (5) e): entfällt,
— § 5 (5) f): Maßnahmen zur Gewährleistung der Arbeitsqualität. Zum Nachweis zur Gewährleistung der Arbeitsqualität werden Angaben gemäß Teilnahmeantrag gefordert,
— § 5 (5) g): - entfällt -,
— § 5 (5) h): Andere Unternehmen (Unterauftrag).
Zum Nachweis werden Angaben gemäß Teilnahmeantrag sowie der Ergänzung zum Teilnahmeantrag für Andere Unternehmer gefordert.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:
Zu § 5 (5) a) Der Bewerber ist nur dann geeignet, wenn die berufliche Befähigung der für die Leistung verantwortlichen Personen bestimmten Mindestanforderungen genügt (siehe Teilnahmeantrag).
Zu § 5 (5) b): Der Bewerber ist nur dann geeignet, wenn die Referenzprojekte bestimmten Mindestanforderungen genügen (siehe Teilnahmeantrag).
Zu § 5 (5) d) Der Bewerber ist nur dann geeignet, wenn er in den letzten 3 Jahren einen durchschnittlichen jährlichen Gesamtpersonalbestand in einer Mindestanzahl nachweist (siehe Teilnahmeantrag).
§ 5 (5) f): Als Mindeststandard wird ein Qualitätsmanagement gefordert, welches den Anforderungen nach DIN EN ISO 9001 entspricht (siehe Teilnahmeantrag).
§ 5 (5) h): Der Bewerber ist nur dann geeignet, wenn die von ihm benannten Anderen Unternehmer bestimmten Mindestanforderungen genügen (siehe Teilnahmeantrag.
III.2.4)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.3)Besondere Bedingungen für Dienstleistungsaufträge
III.3.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten: ja
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift: Berufsqualifikation gemäß § 19 VOF.
III.3.2)Für die Erbringung der Dienstleistung verantwortliches Personal
Juristische Personen müssen die Namen und die beruflichen Qualifikationen der Personen angeben, die für die Erbringung der Dienstleistung verantwortlich sind: ja
Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Verfahrensart
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
Einige Bewerber sind bereits ausgewählt worden (ggf. nach einem bestimmten Verhandlungsverfahren) nein
IV.1.2)Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Zahl der Wirtschaftsteilnehmer: 3
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: — Finanzielle und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit (§ 5 (4) VOF) (nur Mindestanforderung),
— Fachliche Eignung nach § 5 (5) a) bis h) VOF: (100 %).
Die gem. Ziff. III.2.3) vorzulegenden Unterlagen und Angaben werden wie folgt gewichtet:
— § 5 (5) a) VOF: Berufliche Befähigung der für die Leistung verantwortlichen Personen (70 %),
— § 5 (5) b) VOF: Angaben des Bewerbers über vergleichbare Referenzprojekte in den letzten 3 Jahren: (nur Mindestanforderung),
— § 5 (5) c) VOF: Technische Leitung: (30 %),
— § 5 (5) d) VOF: Personalbestand des Bewerbers in den letzten 3 Jahren: (nur Mindestanforderung),
— § 5 (5) e) VOF: Geräte, Technische Ausrüstung: - entfällt -,
— § 5 (5) f) VOF: Gewährleistung der Qualität: (nur Mindestanforderung),
— § 5 (5) g) VOF: externe Kontrolle: - entfällt -,
— § 5 (5) h) VOF: Andere Unternehmen (Unterauftrag): (nur Mindestanforderung).
IV.1.3)Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu verhandelnden Angebote nein
IV.2)Zuschlagskriterien
IV.2.1)Zuschlagskriterien
das wirtschaftlich günstigste Angebot in Bezug auf die Kriterien, die in den Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe oder zur Verhandlung bzw. in der Beschreibung zum wettbewerblichen Dialog aufgeführt sind
Sonstiges:
Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein
VI.3)Zusätzliche Angaben
Für die geforderten Angaben, Nachweise und Erklärungen sind die vom Auftraggeber vorgefertigten Teilnahmeanträge (Teilnahmeantrag und Ergänzung zum Teilnahmeantrag für Andere Unternehmer) zu verwenden. Diese werden auf der E-Vergabe-Plattform unter www.evergabe-online.de (Rubrik "Dienstleistungen") kostenlos zum Download bereitgestellt.
Die ausgefüllten Teilnahmeanträge sind in einem verschlossenem Umschlag zum Schlusstermin (siehe Ziffer IV.3.4)) an die unter Ziffer I.1) genannte Kontaktstelle einzusenden oder dort abzugeben. Der Umschlag ist außen mit einem gelben Aufkleber und dem Namen des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft und der Anschrift zu bezeichnen. Die Aufkleberbeschriftung wird den Bewerbern ebenfalls unter der o.g. Adresse zur Verfügung gestellt.
Die Teilnahmeanträge sind zwingend in ihrer Form einzuhalten. Die geforderten Nachweise und gewünschten Erklärungen sind entsprechend der vorgegebenen Nummerierung der Anlagen zu den jeweiligen Kapiteln der Teilnahmeanträge zu gliedern und zu sortieren. Die Nichtverwendung sowie die unvollständige Verwendung/Ausfüllung der vorbereiteten "Teilnahmeanträge" können zu einem Ausschluss aus dem Vergabeverfahren führen.
Für die Bewerberauswahl werden nur die geforderten Unterlagen berücksichtigt, darüber hinaus gehende Informationsunterlagen sind nicht erwünscht.
Ein Verweis auf frühere Bewerbungen reicht nicht aus.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer bei der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt Hamburg
Düsternstraße 10
20355 Hamburg
DEUTSCHLAND
Telefon: +49 4042840-3093/3010
Internet-Adresse: https://fhh.hamburg.de
Fax: +49 4042840-2496
VI.4.2)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Auf die Unzulässigkeit eines Nachprüfungsantrages nach Auflauf der Frist des § 107, Abs. 3, Nr.4 GWB (15 Tage nach Eingang des Nichtabhilfebescheides auf eine Rüge) wird hingewiesen.
VI.4.3)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
siehe DEGES-Adresse
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