Schlusstermin Eingang Teilnahmeanträge:
28.12.2011 um: 09:30
eTV
Ausschreibung:
Grundinstandsetzung BAB A 1, 1. Bauabschnitt, AS HH-Billstedt - AK HH-Ost.
Auftraggeber:
Freie und Hansestadt Hamburg Landesbetrieb Straßen, Brücken und GewässerGeschäftsbereich Straßen Fachbereich Baudurchführung - S 3 Sachsenkamp 1–3 20097 Hamburg
Vorhaben:
Gegenstand dieses Auftrages sind Ingenieurleistungen im Rahmen des Projektes "BAB A1, Grundinstandsetzung AS HH-Billstedt bis zum AK HH-Ost, 1. Bauabschnitt".
Der 1. Bauabschnitt sieht eine Grundinstandsetzung der Fahrbahn in Fahrtrichtung Norden von km 144+750 bis km 140+900 vor.
Es wird der gesamte Fahrbahnoberbau erneuert, inklusive der kompletten Fahrbahnentwässerung, der Schutzeinrichtungen, der technischen Ausrüstung sowie Erdarbeiten im Unterbau.
Die Asphaltdeckschicht wird als Offenporige Deckschicht ausgebildet.
Vorgesehen ist die Vergabe von Ingenieurleistungen für die Örtliche Bauüberwachung.
II.1.6)Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
71521000
II.1.7)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA): ja
II.1.8)Lose
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.1.9)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2)Menge oder Umfang des Auftrags
II.2.1)Gesamtmenge bzw. -umfang:
Planungsgegenstand siehe II.1.5).
Grundinstandsetzung BAB A 1, 1. Bauabschnitt, AS HH-Billstedt - AK HH-Ost.
Anschrift Anträge:
Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an: Freie und Hansestadt Hamburg Behörde für Stadtentwickung und Umwelt Zentrale Vergabeaufsicht (ZVA) Zimmer E 231
Stadthausbrücke 8
20355 Hamburg
Anschrift Anforderung Verdingungsunterlagen:
Freie und Hansestadt Hamburg Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer, Geschäftsbereich Straßen, Fachbereich Baudurchführung - S 3
Sachsenfeld 3 - 5
Zu Händen von: W. Latzer
20097 Hamburg
DEUTSCHLAND
Telefon: +49 40428262385
E-Mail: wolfgang.latzer@lsbg.hamburg.de
Fax: +49 40427949351
Lage Dienstleistungserbringer, Formalitäten, technische/ wirtschaftliche Mindestanforderungen:
Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben
III.1)Bedingungen für den Auftrag
III.1.1)Geforderte Kautionen und Sicherheiten:
Haftpflichtversicherung: Personenschäden 1 500 000 EUR, Sonstige Schäden 500 000 EUR.
Es ist der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistung mindestens das Zweifache der Versicherungssumme beträgt.
III.1.2)Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder Verweis auf die maßgeblichen Vorschriften:
III.1.3)Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird:
Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigter Vertreterin / bevollmächtigtem Vertreter.
III.1.4)Sonstige besondere Bedingungen
Für die Ausführung des Auftrags gelten besondere Bedingungen: nein
III.2)Teilnahmebedingungen
III.2.1)Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Die Anträge auf Teilnahme am Vergabeverfahren sind in einem verschlossenen Umschlag, gekennzeichnet mit der Auftragsbezeichnung des Auftraggebers gem. II.1.1), einzureichen.
Für den Fall, dass die Bewerberin oder der Bewerber beabsichtigt, sich bei der Erfüllung des Auftrages der Kapazitäten anderer Unternehmen zu bedienen (z.B. durch Unteraufträge) sind von allen Unternehmen, ungeachtet des rechtlichen Charakters, die Nachweise und Belege in Teilpaketen vorzulegen. Die Bewertung erfolgt zusammengefasst als ein Bewerber. Dasselbe gilt für Mitglieder von Bietergemeinschaften.
Der Bewerber soll seine Eignung zu o.g. Leistungen durch Nachweis seiner Fachkunde, Leistungsfähigkeit, und Zuverlässigkeit belegen. Folgende in Ziff. III.2.1 bis III.2.3 geforderten Erklärungen und Nachweise gem. VOF sind in der aufgeführten Reihenfolge geheftet vorzulegen. Darüber hinausgehende Informationsunterlagen sind nicht erwünscht. Fremdsprachige Bescheinigungen bedürfen einer Übersetzung in die deutsche Sprache.
Nachweise und Belege müssen die Gültigkeit für das Jahr 2011 ausdrücklich nennen bzw. das Jahr 2011 als Ausstellungsdatum ausweisen.
Folgende Angaben und Unterlagen sind vorzulegen:
— Angaben, ob und auf welche Art die Bewerberin oder der Bewerber wirtschaftlich mit Unternehmen verknüpft ist oder ob und auf welche Art sie oder er auf den Auftrag bezogen in relevanter Weise mit Anderen zusammenarbeitet, sofern dem nicht berufsrechtliche Vorschriften entgegenstehen,
— Formlose Erklärung, dass kein Ausschluss der Finanzbehörde der Freien und Hansestadt Hamburg von der Teilnahme am Wettbewerb nach § 4 (9) Buchstabe b) und c) VOF besteht, und dass keine Ausschlussgründe gemäß § 4 VOF vorliegen,
— Namen / berufliche Qualifikation der Personen, die die Leistungen im Auftragsfall tatsächlich erbringen sollen,
— Juristische Personen haben einen aktuellen Handelsregisterauszug bzw. eine gleichwertige Bescheinigung des Herkunftslandes, nicht älter als 3 Monate, beizubringen.
III.2.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: — Bescheinigung des Versicherers über den Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung,
— Angaben über den Gesamtumsatz des Bewerbers und seinen Umsatz für entsprechende Dienstleistungen (örtliche Bauüberwachung im Fernstraßenbau, inklusive Verkehrssicherung) in den letzten 3 Geschäftsjahren (§ 5 (4), c) VOF).
Möglicherweise geforderte Mindeststandards: Vgl. III.1.1.
III.2.3)Technische Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
— Eine Liste der wesentlichen in den letzten 3 Jahren erbrachten vergleichbaren Leistungen mit der Angabe des Rechnungswertes, der Leistungszeit sowie der öffentlichen oder privaten Auftraggeber der erbrachten Dienstleistungen, erwartet werden vertiefte Kenntnisse und Erfahrungen im Fernstraßenbau zu den unter II.1.5) genannten Inhalten,
— bei Leistungen für öffentliche Auftraggeber durch eine von der zuständigen Behörde ausgestellte oder beglaubigte Bescheinigung,
— bei Leistungen für private Auftraggeber durch eine vom Auftraggeber ausgestellte Bescheinigung; ist eine derartige Bescheinigung nicht erhältlich, so ist eine einfache Erklärung des Bewerbers zulässig,
— Angaben zu Namen und beruflichen Qualifikationen (Diplom-, Master-, Bachelorurkunde, wesentliche persönliche Referenzprojekte in der örtlichen Bauüberwachung im Straßenbau, möglichst im Fernstraßenbau) der verantwortlichen Person oder Personen, welche die ausgeschriebene Dienstleistung tatsächlich erbringen sollen (§ 5 (5), a) VOF),
— Angaben zur technischen Leitung des Büros bzw. der federführenden Niederlassung (§ 5 (5), c) VOF),
— Angabe zu den im jährlichen Mittel vom Bewerber in den letzten 3 Jahren Beschäftigten, differenziert nach beruflicher Qualifikation (§ 5 (5), d) VOF),
— Angaben zur technischen Ausstattung des Bewerbers (§ 5 (5), e) VOF). Gefordert sind insbesondere Angaben zu den zur Anwendung kommenden EDV-Systemen (Hardware, CAD-Programme, Ausschreibungs-Programme, Bauabrechnungsprogramme, verfügbare Schnittstellen),
— Beschreibung der Maßnahmen des Bewerbers zur Gewährleistung der Qualität (§ 5 (5), f) VOF),
— Angabe des Auftragteiles, für den der Bewerber einen Unterauftrag zu erteilen beabsichtigt (§ 5 (5), h. VOF),
— Nachweis über Referenzobjekte bei denen die ZTV-Asphalt-StB 07 zur Anwendung kommt.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:
1. Sammlung REB Stand 07.2009
2. RIB-Software AG Arriba/AVA Version 12.4
III.2.4)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.3)Besondere Bedingungen für Dienstleistungsaufträge
III.3.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten: ja
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift: § 19 VOF, Ingenieur.
III.3.2)Für die Erbringung der Dienstleistung verantwortliches Personal
Juristische Personen müssen die Namen und die beruflichen Qualifikationen der Personen angeben, die für die Erbringung der Dienstleistung verantwortlich sind: ja
Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Verfahrensart
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
Einige Bewerber sind bereits ausgewählt worden (ggf. nach einem bestimmten Verhandlungsverfahren) nein
IV.1.2)Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl 3: und Höchstzahl 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: Bewertung anhand eines Punktesystems. Maximal erreichbare Punktzahl: 125 Punkte.
— Gesamtumsatz § 5 VOF, Angabe für die letzten 3 Jahre, Bewertung max. 5 Punkte,
— Umsatz des Bewerbers im Bereich der örtlichen Bauüberwachung im Fernstraßenbau (incl. Verkehrssicherung), Angabe der Gesamtsumme für die letzten 3 Jahre, Bewertung max. 5 Punkte,
— Anzahl der Referenzprojekte des Bewerbers der letzten 3 Jahre, Bewertung 20 Punkte bei mindetstens 5 vergleichbaren Projekten (ö. Bü. im Fernstraßenbau), 15 Punkte bei 3 – 10* vergleichbaren Projekten (ö. Bü. im Straßenbau allgemein davon min. 3 ö. Bü. im Fernstraßenbau), 10 Punkte bei 3 – 10* vergleichbaren Projekten (ö. Bü. im Straßenbau allgemein davon weniger als 3 ö. Bü. im Fernstraßenbau), 0 Punkte bei keinen Projekten vergleichbarer Art; (*mehr als 10 Referenzprojekte brauchen nicht genannt zu werden),
— Kenntnisse hinsichtlich der besonderen Situation von Planungsabläufen bei der ö. Bü. belegt mit Referenzen des Bewerbers. Bewertung 20 Punkte bei hohen Verkehrsaufkommen im Bereich von Fernstraßen in Ballungszentren, 10 Punkte bei hohen Verkehrsaufkommen im Bereich von Fernstraßen, 0 Punkte bei keinen besonderen Kenntnissen,
— Kenntnisse im Umgang mit der ZTV-Asphalt-StB 07 (klare Beweisführung innerhalb der Unterlagen- mit Beispielen / Referenzen des Bewerbers hinterlegt, sowie Darlegung der Kenntnisse beim Einsatz von Recyclingbaustoffen), Bewertung max. 20 Punkte,
— Angaben zur technischen Leitung § 5 VOF, Bewertung max. 5 Punkte,
— Anzahl Beschäftigte der letzten 3 Jahre, Qualifikation gem. § 5 VOF u. III.3, Bewertung max. 20 Punkte,
— Angaben zur technischen Ausstattung, gefordert werden insbes. Angaben zu den zur Anwendung kommenden EDV- Systemen (Hardware, CAD-Programme, Ausschreibungsprogramme, Bauabrechungsprogramme, verfügbare Schnittstellen). Hard- und Software aktueller Stand: 1. Sammlung REB Stand 07.2009 und 2. RIB-Software AG Arriba / AVA Version 12.4, Bewertung max. 5 Punkte,
— Gewährleisung der Qualität gem. § 5 VOF, Bewertung max. 3 Punkte,
— Anzahl der Unteraufträge gem. § 5 VOF, Bewertung 12 Punkte, wenn alle Leistungen im eigenen Unternehmen erbracht werden, 4 Punkte, wenn beabsichtigt ist, Unteraufträge zu erteilen,
— Qualifikation der Bearbeiter § 5 VOF im Straßenbau, möglichst im Fernstraßenbau, nachgewiesen durch persönliche Referenzobjekte Bewertung max. 10 Punkte.
IV.1.3)Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu verhandelnden Angebote nein
IV.2)Zuschlagskriterien
IV.2.1)Zuschlagskriterien
das wirtschaftlich günstigste Angebot in Bezug auf die Kriterien, die in den Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe oder zur Verhandlung bzw. in der Beschreibung zum wettbewerblichen Dialog aufgeführt sind
Sonstiges:
Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein
VI.3)Zusätzliche Angaben
II.3) Vertragslaufzeit bzw. Beginn und Ende der Auftragsausführung:
Beginn: 05.2012.
Ende: 06.2013.
III.2.4) Vorbehaltene Aufträge: Nein.
IV.3.2) Frühere Bekanntmachungen desselben Auftrags:
Sonstige frühere Bekanntmachungen.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer bei der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt (BSU)
Düsternstraße 10
20355 Hamburg
DEUTSCHLAND
Telefon: +49 4042840-0
Fax: +49 4042840-2039
VI.4.2)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Gem. § 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB ist ein Antrag auf Einleitung eines Nachprüfverfahrens vor den Vergabekammern unzulässig, wenn mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.