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Gülermak und Mosty-Łódź bauen Krakauer Nordring

Ein Konsortium der türkischen Gülermak und der polnischen Mosty-Łódź erhält den Zuschlag für den Bau der nördlichen Umfahrung von Kraków im Zuge der Schnellstraße S52.
 
Darüber informierte die Straßenbaudirektion GDDKiA am Freitag nach einer Neubewertung der eingegangenen Angebote, die nach der Disqualifizierung des bislang bestplatzierten chinesisch-polnisches Konsortiums Stecol / Polbud-Pomorze notwendig geworden war. Gülermak und Mosty-Łódź bieten den Bau des rund 12,5 km langen Abschnitts für 1,428 Mrd. PLN (332 Mio. EUR) an. Weitere Bieter in dem Verfahren waren Budimex / Strabag, Salini Impregilo, Toto Costruzioni Generali, Astaldi, Intercor und Porr. Der Kostenvoranschlag der GDDKiA lag bei 1,34 Mrd. PLN (312 Mio. EUR).
 
Stecol / Polbud-Pomorze war mit einer Offerte über 1,29 Mrd. PLN als einziger Bewerber unter dem Kostenvoranschlag geblieben. Nach Einsprüchen der unterlegenen Konkurrenten wurde das Konsortium jedoch von der Landeseinspruchskammer KIO disqualifiziert.
 
Der Auftrag betrifft den Bau der sechsspurigen S52 auf rund 12,5 km Länge zwischen der Anschlussstelle Modlnica und dem Kreuz Mistrzejowice mit der S7. Die S52 wird alle Ausfallstraßen im Norden von Kraków (A4, DK 79, DK 94, S7) miteinander verbinden. Sie erhält vier Anschlussstellen, unterwegs entstehen drei Tunnel mit 1,6 km Gesamtlänge. Außerdem müssen 27 Brücken und rund 20 km Zufahrtsstraßen errichtet werden. Die Fertigstellung ist den derzeitigen Planungen zufolge für Ende 2023 vorgesehen.

Quelle: nov-ost.info  24.9.2018





Leipzig 24.09.2018
Strassenbauportal

 

Photo Ulrich Knöll
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