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News zu den Beschaffungsmärkten im Strassenbauportal

 

 

EU-Mittel für Autobahnnetz in Ostungarn


Ungarn erhält knapp 200 Mio. EUR aus dem EU-Kohäsionsfonds für den Ausbau des Autobahnnetzes im Osten des Landes.
 
Laut einer Mitteilung der Europäischen Kommission sind die Mittel für den Bau des 37 km langen Abschnitts der Schnellstraße M35 zwischen Debrecen und Berettyóújfalu bewilligt worden. Corina Creţu, EU-Kommissarin für Regionalpolitik, kommentierte die Entscheidung mit den Worten: "Das von der EU finanzierte Projekt ermöglicht einen schnelleren, sichereren Personen- und Güterverkehr und schafft damit wirtschaftliche und Wachstumschancen für die Region."
 
Der fragliche Autobahnabschnitt ist Teil des europäischen TEN-T-Netzes und befindet sich seit Sommer 2016 in Bau, die Fertigstellung ist für Dezember geplant. Danach wird die Strecke die Stadt Debrecen mit der Autobahn M4 verbinden, die voraussichtlich ab März 2020 bis an die rumänische Grenze führen soll. Im Mai hatte die Europäische Kommission bereits Fördermittel aus dem EU-Kohäsionsfonds in Höhe von 265 Mio. EUR für den Ausbau des M4-Abschnitts zwischen Berettyóújfalu und Nagykereki an der rumänischen Grenze bewilligt.
 
Der Abschnitt der Autobahn M35 zwischen Debrecen und Berettyóújfalu entsteht in zwei Abschnitten: Das erste Teilstück haben die Bauunternehmen Colas und STR Építő bereits für den Verkehr freigegeben, das zweite Teilstück wird von Hódút und Duna Aszfalt realisiert. Erst vor wenigen Tagen hatte der deutsche Autobauer BMW bekannt gegeben, Debrecen als Standort für ein neues Produktionswerk ausgewählt zu haben.
 
Der M35-Abschnitt ist neben dem erwähnten M4-Förderprojekt somit das sechste ungarische Großvorhaben zur Entwicklung der Verkehrsinfrastruktur, das von der EU im Förderzeitraum 2014-2020 mitfinanziert wird. Vor zwei Wochen hatte die Kommission 193 Mio. EUR aus dem Kohäsionsfonds für die Modernisierung der Eisenbahnstrecke Székesfehérvár-Keszthely bewilligt, nach der Zusage von 473,4 Mio. EUR für die Erneuerung der Budapester U-Bahnlinie M3. Anfang Februar wurde eine Förderung in Höhe von knapp 125,5 Mio. EUR für die Modernisierung der Eisenbahnstrecke Budapest-Esztergom bekannt gegeben, Ende April weitere rund 250 Mio. EUR für die Entwicklung der Bahnverbindung Szajol-Debrecen in Ostungarn.
 
Damit sind knapp die Hälfte der im laufenden Förderzeitraum verfügbaren Mittel zugeteilt worden. Insgesamt erhält Ungarn aus dem Kohäsionsfonds etwa 3,33 Mrd. EUR für Verkehrsprojekte, deren Förderintensität in der Regel bei 85% liegt, die restlichen 15% der Kosten finanziert der ungarische Staat.

Quelle: nov-ost.info  7.8.2018


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Budimex und Strabag bauen A1-Abschnitt


Der Vertrag zwischen dem Konsortium des polnischen Baukonzerns Budimex mit der österreichischen Strabag und der polnischen Straßenbaudirektion GDDKiA zur grundhaften Erneuerung der Autobahn A1 zwischen Tuszyn bei Łódź und Piotrków Trybunalski ist in trockenen Tüchern.

Laut dem zu Wochenbeginn unterzeichneten Dokument entsteht der Abschnitt innerhalb von 32 Monaten zuzüglich der Winterzeiträume 15. Dezember – 15. März zu einem Preis von 478,9 Mio. PLN (112 Mio. EUR).

Die neue Autobahn folgt der Trassierung der alten, in den 1970er und 1980er Jahren gebauten Autobahn auf diesem Abschnitt, allerdings erhält die Anschlussstelle Piotrków Trybunalski West neue Abbiegemöglichkeiten aus Łódź kommend Richtung Warschau und umgekehrt. Auch die Neubaustrecke wird vierspurig ausgeführt, allerdings mit Betondecke.

Der Abschnitt Tuszyn-Piotrków (15,9 km) ist Los A des Projekts zum Bau der A1 zwischen Łódź und Częstochowa. Am 25. Juli erhielten Strabag und Budimex zudem den Zuschlag zum Bau von Los C zwischen Kamieńsk und Radomsko zum Preis von 573 Mio. PLN (134 Mio. EUR).

Los B von Piotrków bis Kamieńsk (24,2 km) wird voraussichtlich von PBDiM Kobylarnia / Mirbud errichtet, Los D (Radomsko-Wojewodschaftsgrenze, 7 km) von Intercor und Los E (Wojewodschaftsgrenze – Częstochowa Nord, 17 km) von Polaqua

Quelle: nov-ost. info 3.8.2018


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4,8 Milliarden Euro Bauinvestitionen in der Region Leipzig


Der jährliche Investitionsbericht der IHK zu Leipzig über die Investitionstätigkeit in der Kammerregion listet eine eindrucksvolle Zahl von Bauvorhaben privater und öffentlicher Investoren im Volumen von 4,8 Milliarden Euro auf.Dabei werden Details wie Lage, konkretisierte Projektangaben und, soweit bekannt, den Realisierungszeitraum sowie die Investitionssummen aufgelistet und sind damit interessant für Unternehmen, Investoren, Projektentwickler sowie die interessierte Öffentlich­keit.
Die aufgeführten Investitionsvorhaben erreichen ein Gesamtvolumen von mehr als 4,8 Milliarden Euro. Davon befindet sich mehr als die Hälfte mit einer Investitionssumme von gut 2,7 Milliarden Euro bereits im Realisierungsstadium – darunter Investitionen im Fahrzeug­bau, eine Vielzahl von Wohnungsbau- und Hotelprojekten, aber auch Projekte im öffent­lichen Sektor, wie zum Beispiel Sanierung und Umbau der Justizvollzugsanstalt in Torgau oder des ehemaligen Pestalozzigymnasiums in Borna zum neuen Gerichts- und Behördenstandort. Die übrigen Investitionsvorhaben mit einem Volumen von etwa 2,1 Milliarden Euro befinden sich aktuell noch vor dem Baubeginn oder in der Planungsphase. Dazu zählen unter anderem die Sanierung der Musikalischen Komödie, der internistische Neubau im St. Georg Klinikum oder die Erschließung neuer Stadtquartiere in Leipzig-Eutritzsch sowie am Bayerischen Bahnhof.
Der vollständige Bericht ist in der Anlage beigefügt.

Quelle: IHK Leipzig  20.7.2018


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Chinesen im Rennen um Krakauer Nordring vorn


Ein chinesisch-polnisches Konsortium hat in der Ausschreibung zum Bau des Krakauer Nordrings (Schnellstraße S52) den Zuschlag erhalten.

Wie die Straßenbaudirektion GDDKiA am Donnerstag bekannt gab, erhielten Stecol und Polbud-Pomorze die höchste Bewertung von 95 Punkten bei einem Angebotspreis von 1,29 Mrd. PLN (294 Mio. EUR), der knapp unter dem Kostenvoranschlag von 1,34 Mrd. PLN (305 Mio. EUR) blieb. Zweitplatziert ist die türkische Gülermak im Konsortium mit Mosty-Łódź mit 92,2 Punkten und einem Preis von 1,428 Mrd. PLN (325 Mio. EUR), auf Rang drei folgen Budimex und Strabag mit 90,6 Punkten und einem Preis von 1,471 Mrd. PLN (335 Mio. EUR), weitere Angebote liegen von Salini Impregilo (1,52 Mrd. PLN), Toto Costruzioni Generali (1,54 Mrd. PLN), Astaldi (1,57 Mrd. PLN), Intercor (1,58 Mrd. PLN) und Porr (1,81 Mrd. PLN) vor.

Der Auftrag betrifft den Bau der sechsspurigen S52 auf rund 12,5 km Länge zwischen der Anschlussstelle Modlnica und dem Kreuz Mistrzejowice mit der S7. Die S52 wird alle Ausfallstraßen im Norden Krakaus (A4, DK 79, DK 94, S7) miteinander verbinden. Sie erhält vier Anschlussstellen, unterwegs entstehen drei Tunnel mit 1,6 km Gesamtlänge. Außerdem müssen 27 Brücken und rund 20 km Zufahrtsstraßen errichtet werden. Die Fertigstellung ist den derzeitigen Planungen zufolge für Ende 2023 vorgesehen. 


Quelle: nov-ost.info  6.7.2018


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EU-Fördermittel für S17 bewilligt


Die EU-Kommission hat am 5. Juli die Zahlung von Fördermitteln für den Bau der Schnellstraße S17 von Warschau nach Lublin bewilligt.

Nach Angaben des polnischen Ministeriums für Investitionen und Entwicklung werden die Mittel in Höhe von 618,5 Mio. PLN (142 Mio. EUR) für den Bau des knapp 37 km langen Abschnitts vom Kreuz Lubelska (Anschluss an den Warschauer Südring S2) bis Garwolin gezahlt. Die Gesamtkosten sind mit 1,25 Mrd. PLN (287 Mio. EUR) veranschlagt. Ende 2017 hatte die EU bereits die Zahlung von 1,2 Mrd. PLN (282 Mio. EUR) für den S17-Abschnitt Garwolin-Kurów bewilligt.

Die Verträge zum Bau des Abschnitts Lubelska-Garwolin wurden im Januar 2016 unterzeichnet. Dabei errichtet Strabag den 15,2 km langen Abschnitt Lubelska-Kołbiel für 370,5 Mio. PLN (83 Mio. EUR) und die 8,7 km lange Umgehungsstraße für Kołbiel für 25,5 Mio. PLN (50,5 Mio. EUR). Den dritten Abschnitt von Kołbiel bis Garwolin (13 km) baut Budimex für 290 Mio. PLN (65 Mio. EUR)

Quelle: nov-ost.info 10.7.2018


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Photo Ulrich Knöll
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Gutachten Universität Leipzig [PDF]

Beschluss VG Dresden vom 7.1.2015 5 L 1329/14 [PDF]

Urteil Verwaltungsgericht Schwerin [PDF]
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