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News zu den Beschaffungsmärkten im Strassenbauportal

 

 

AIRPORT LEIPZIG und DHL investieren massiv in den Ausbau


Wie die Leipziger Volkszeitung meldet, investiert der Airport Leipzig 210 Millionen Euro in die Erweiterung des Virfeldes, um weitere 36 Flugzeugstellplätze  zu den bereits bestehenden 60 Parkpositionen des DHL Frachtzentrums zu schaffen. Auch DHL expandiert dort weiter, denn bereits heute arbeiten am größten DHL Standort weltweit 5700 Mitarbeiter und nun entsteht direkt am Standort ein großes Büro-Ensemble, wo weitere 700 Mitarbeiter in der Administration einen neuen Arbeitsplatz finden werden.
Als weitere Investitionen werden dort ein Simulatorgebäude für die Schulung der DHL Piloten für 25 Millionen Euro und ein Kleinflugzeughangar entstehen, sowie ein geschützter LKW-Parkplatz für  55 LKWs mit hochwertigen Ladungen als Gegenmaßnahme zu den immer häufiger auftretenden "Planenschlitzern".

Also sehr positive Nachrichten für die Region, auch wenn Flugplatzanlieger  diese Expansion wegen des überwiegend nächtlichen Flugbetriebs der DHL weniger begeistert aufnehmen werden.

Quelle: LVZ 11.4.2019


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Einige Vergabestellen haben den "Schuß nicht gehört"


Landauf landab jammern Städte und Gemeinden über zu wenige Bieter bei ihren Ausschreibungen und beklagen die z.T. horreenden Abweichungen der Angebotspreise von den kalkulierten Kosten. Die Ursachen luegen in der Tat überwiegend in der hohen Kapazitätsauslastung der Unternehmen durch die hohe Nachfrage nach Bauleistungen von privater aber besonders auch von öffentlicher Seite.
Was ich allerdings auch immer wieder bei der täglichen Recherche nach Ausschreibungen feststelle ist die Methode vor allem kleinerer Städte und Gemeinden, ihre Vergabeunterlagen nur in Papierform anzubieten und dafür auch noch  Gebühren zu verlangen. So ein aktuelles Beispiel der Gemeinde GrabenNeudorf in Baden-Württemberg, welche für Malerarbeiten von geringem Aufwand, nämlich Beschichtungsarbeiten von nur 2775 m² erwartet, daß interessierte Bieter dafür  31 € zahlen werden . Da wird die Zahl der Bieter bei der Submission am 11.4. aber sehr übersichtlich sein, denn wer zahlt heutzutage noch für den Erhalt von Leistungsverzeichnissen, wenn es diese in ca. 80 %aller Fälle kostenlos zum Download gibt und dies bei wesentlich lukrativeren Projekten und bei ohnrehin ausgelasteten Kapazitäten. Zum anderen haben diese Vergabestellen noch nicht kapiert, daß interessierte Bieter heute erst das Leistungsverzeichnis online anschauen um dann zu entscheiden, ob sie überhaupt am Wettbewerb teilnehmen. Denn erst für Leistungsverzeichnisse in Papierform zu bezahlen, um dann festzustellen, daß eine Teilnahme am Wettbewerb nicht erfolgen wird und das LV dann in den Papierkorb wandert, das war einmal in der analogen Steinzeit ! Haben denn diese Vergabestellen noch nicht davon gehört, daß zwischenzeitlich auch in Baden-Württemberg die Regeln der UVgO ( Unterschwellenvergabeverordnung) gelten, welche gebietet die Vergabeunterlagen online und kostrnlos anzubieten. Und auch wenn diese Regeln kommunalen Vergabestellen nur zur Anwendung empfohlen werden, so haben die meisten davon erkannt, daß der kostenlose Download von Vergabeunterlagen den Wettbewerb nur fördert und auch noch erheblichen Verwaltungsaufwand spart. Doch einige haben wohl den "Schuß noch nicht gehört" und wundern sich dann über ausbleibende Angebote !

26.3. 2019 Ulrich Knöll


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Planung einer Radschnellverbindung zwischen den Städten Heidelberg und Mannheim fast doppelt so teuer wie erwartet !!!


Ein solches Ausschreibungsergebnis sieht man nicht oft, denn die Planung einer Radschnellverbindung zwischen den Städten Heidelberg und Mannheim war mit einem Aufwand von 400 000 € kalkuliert, doch die Ausschreibung brachte ein ernüchterndes Ergebnis von 793 002.25 EUR oder ein Plus von 98,25 % ( !!! ) , wobei 2 Angebote eingegngen waren und der Zuschlag ging am 11.3.2019 an die Bewerbergemeinschaft Durth Roos Consulting GmbH Schüßler-Plan Ingenieurgesellschaft mbH aus 64293 Darmstadt.

20.3.2019


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A30 Instandsetz. Abschnitt km 119,3-120,7 bei Hannover 30 % teurer als erwartet !


1 870 588.24 EUR war der Kostenvoranschlag für die A30  Abschnitt km 119,3-120,7 hier: Los1 Instandsetz. FR Hannover und Verstärkung des BW 3818 882 sowie Los 2 Neubau LSW auf Bauwerk doch das Ergebnis war mal wieder ernüchternd und reflektiert die ausgelasteten Kapazitäten der Branche deutlich, denn obwohl respektable 7 Angebote eingegangen waren, war das wirtschaftlichste davon mit 2 440 942.28 EUR um 30,5 % höher . Der Auftrag ging am 27.11.2018 an die LEONHARD WEISS GmbH & Co. KG in 63225 Langen .


20.3.2019


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Deutliche Kostenunterschreitung bei Grunderneuerung der BAB 28


Eine deutliche Kostenunterschreitung ergab die Submission der Grunderneuerung der BAB28, 71,710 – 66,547 km RF Leer, 71,690 – 76,244 km RF OL - Los 1 am 9.1.2019 , denn statt der erwarteten Kosten von 9 700 000.00 EUR war das wirtschaftlichste von 6 Angeboten mit 7 612 466.72 EUR um 2 087 534 EUR oder 21,5 % niedriger, weshalb der Auftrag am 4.3.2019 an die JOHANN BUNTE Bauunternehmung GmbH und Co. KG aus 26871 Papenburg vergeben wurde. Diese Information ist ein echter Lichtblick in der derzeitigen Situation ausgelasteter Kapazitäten der Bauwirtschaft und dadurch ständig steigender Angebotspreise bei wenigen Bietern pro Ausschreibung und bedarf deshalb der besonderen Erwähnung !

20.3.2019


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Photo Ulrich Knöll
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verantwortlicher Redakteur gemäß §55(2) RStV
Dipl.Volkswirt Ulrich Knöll
Erich Zeigner Allee 36
04229 Leipzig
Tel.: +49 341 2534791-11

Gutachten Universität Leipzig [PDF]

Beschluss VG Dresden vom 7.1.2015 5 L 1329/14 [PDF]

Urteil Verwaltungsgericht Schwerin [PDF]
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